Stiftung Kindergesundheit
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Aktuelles

Newsletter November 2019

Was gehört in Babys Fläschchen?

Stiftung Kindergesundheit und internationale Experten beanstanden die geplante Vorgabe der EU für die Zusammensetzung von Säuglingsnahrung

 

Frisch soll die Nahrung sein, vollwertig und gesund, möglichst naturbelassen und ohne Chemie - wer wollte da widersprechen? Babys haben kein Problem damit: Ihre Nahrung, die Muttermilch, entspricht diesen Forderungen optimal, betont die Stiftung Kindergesundheit. Die Muttermilch hat immer die richtige Temperatur und Konsistenz, enthält alles, was das Baby braucht, schmeckt gut und fließt aus einer Quelle, die kein Hersteller jemals nachahmen kann - aus der Mutterbrust.

 

Auf dem Weg von der Brust zum Brei und Familientisch machen allerdings viele Babys eine Zwischenstation bei der Flasche. Manchmal klappt es mit dem Stillen nicht oder nicht mehr. Manchmal möchte die Mutter nicht länger stillen, z.B. weil sie wieder arbeiten möchte. Zum Glück ist das heute nicht weiter problematisch: Die fertigen Säuglings-Milchnahrungen haben mittlerweile eine sehr hohe Qualität und ermöglichen bei richtiger Zusammensetzung eine ungestörte Entwicklung des Babys.

 

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Should formula for infants provide arachidonic acid along with DHA? A position paper of the European Academy of Paediatrics and the Child Health Foundation

 

Sollen Säuglings- und Folgenahrung künftig weiterhin auch Arachidonsäure enthalten? Ein Positionspaper der Europäischen Akademie für Kinderheilkunde und der Stiftung Kindergesundheit

 

Ab Februar 2020 gelten für alle in der Europäischen Union neue Standards für Säuglings- und Folgenahrung (VO2016/127). Der Zusatz der omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) ist dann in 2-3fach höherer Konzentration als bisher üblich obligatorisch. Hingegen besteht keine Verpflichtung, die Fettsäure Arachidonsäure zuzusetzen.

 

Das komplette Positionspapier als PDF:

Should formula for infants provide arachidonic acid along with DHA?
Should formula provide ARA with DHA_AJCN[...]
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Caroline Link, Anni Friesinger-Postma, Willi Weitzel

Interviews mit den Promis aus "Gesundheit! Die Show"

 

Wie wichtig ist Bewegung für ihre Kinder, wie schaut es aus mit deren Mediennutzung und wie schafft man es eigentlich, als Promi Kinder und Karriere zu vereinbaren? Oscar-Preisträgerin Caroline Link, Olympiasiegerin Anni Friesinger-Postma und Moderator Willi Weitzel im Interview - backstage bei "Gesundheit! Die Show".

 

BR: Kinder und Karriere,  geht das in der Filmbranche?

Caroline Link: Am Anfang ist das nicht ganz einfach. Die Filmbranche ist sicherlich keine besonders familienfreundliche Branche...

 

BR, Monika Hippold/Bernd Thomas, 14.10.2019

Zum Interview mit Caroline Link

 

 

Kirschen und Äpfel statt rote und goldene Kugeln am Weihnachtsbaum?

 

 

So interpretieren Grundschulkinder das Thema „Gesundes Weihnachten für alle“. Unter diesem Motto stand ein bundesweiter Malwettbewerb der Stiftung Kindergesundheit, bei dem die schönsten Motive für einen Weihnachtskartendruck 2019 gesucht wurden.

 

Im November 2018 rief die Stiftung Kindergesundheit im Rahmen des Gesundheitsprogramms „DIE RAKUNS – Das gesunde Klassenzimmer“ bundesweit alle Grundschulen zur Teilnahme an einem Malwettbewerb auf. Die 4 schönsten Motive wurden vom RSP-Verlag als Weihnachtskarten gedruckt und stehen aktuell öffentlich zum Verkauf (https://www.weihnachtskarten-druckerei.net/kategorie.jsp?2019-spendenkarten&ug=47&ag=10).

 

Rund 200 Grundschüler*innen reichten ihre Kunstwerke ein. Die Interpretationen des freien Mottos waren so vielfältig wie die Motive selbst: So hängen statt Süßigkeiten Äpfel und Gemüse am Weihnachtsbaum, es wird in Winterlandschaften gerodelt und Ski gefahren und sogar die Pinguine und der Osterhase dürfen sich über einen Besuch des Weihnachtsmannes freuen.

Trotz der großen Auswahl stehen 5 Gewinner fest:

  1. Klasse: Laura Reithmaier, Grundschule Gernlinden
  2. Klasse: Lea Dahms, Wilbergschule
  3. Klasse: Hanna Nikolaus, Hölderlin Grundschule Lauffen
  4. Klasse: Anna Brüheim, Grundschule Straußfurt

RAKUNS-Gewinnerbild: Paola Rotolo, Georg-Ledebour-Schule

 

Die komplette Mitteilung mit allen Bildern:

Pressemitteilung Weihnachtskarten RAKUNS
Pressemitteilung Rakuns Weihnachtskarten[...]
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Sondernewsletter Kinderrechte

 

Stiftung Kindergesundheit: Aktiv für das Recht der Kinder auf Gesundheit

Intensive Öffentlichkeitsarbeit zum 30. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention

 

Vor 30 Jahren, am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen das "Übereinkommen über die Rechte des Kindes".  Danach haben alle Kinder das Recht auf Gleichheit, Persönlichkeit, Freizeit, Spielen, Privatheit, Meinungsäußerung, Information, Gesundheit, Bildung und Schutz. Inzwischen sind mit Ausnahme der USA alle Mitgliedsstaaten der UN dieser Kinderrechtskonvention beigetreten: Sie gilt somit für etwa zwei Milliarden Mädchen und Jungen. Als besonders wichtig bezeichnet die in München beheimatete Stiftung Kindergesundheit den Artikel 24 der Konvention: In diesem Artikel wird das Recht der Kinder "auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit" festgeschrieben. Die Stiftung hat sich von Anfang an der Verwirklichung dieser Aufgabe verschrieben und präsentiert die praktische Umsetzung  des vorhandenen Wissens bei einer Reihe von Veranstaltung anlässlich des Jubiläums.

 

Die komplette Mitteilung zum Herunterladen:

Sondernewsletter Kinderrechte
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Newsletter Oktober 2019

 

Zähnekriegen macht nicht krank!

Stiftung Kindergesundeit informiert über weit verbreitete Irrtümer über das Zahnen

 

 

Diese Erfahrung machen alle jungen Eltern: Wenn Kinder ihre ersten Zähne bekommen, leiden sie auch häufig unter Fieber, Durchfall, Ohrenschmerzen oder Erkältungen. Da liegt die Vermutung nahe, dass sie durch das Zahnen krank geworden sind. Doch wie stark ein zahnendes Kind auch quengelt: Der Durchbruch der Zähne ist keine Krankheit, sondern ein normaler, natürlicher Vorgang, der zur Kindheit gehört wie Wachsen und Laufenlernen, betont die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

 

"Dass das Zahnen die Kinder krank macht, ist ein Aberglaube, der sich allerdings seit Jahrhunderten hartnäckig hält. Früher wurden fast alle Krankheiten bei Babys entweder auf das Zahnen oder auf Würmer zurückgeführt", erläutert Kinder- und Jugendarzt Prof. Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. "Auch heute wird das Zahnen oft noch für eine Krankheit gehalten, vor allem von Eltern, die diese kritische Zeit zum ersten Mal beobachten. Tatsache ist aber: Die `Zahnkrämpfe`, die früher häufig als Todesursache bei Säuglingen angesehen wurden, waren meist auf Infektionskrankheiten zurückzuführen. Zwischen dem sechsten und achten Monat, genau dann, wenn das Baby zu Zahnen beginnt, lassen die von der Mutter mitgegebenen Abwerkräfte - der so genannte Nestschutz - nach. Das Kind wird anfälliger für Infektionen. Auch die Umstellung von Muttermilch auf Flaschenmilch oder festere Nahrung, die meistens in diese Zeit fällt, kann den Organismus des Babys belasten. Das kann auch schon mal die Körpertemperatur ansteigen lassen."

 

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Die Stiftung Kindergesundheit unterstützt den STERN Ärzte-Appell

 

 

Medizin für Menschen - Ärzte fordern Rückbesinnung auf Heilkunst statt Profit

Die Logik der Ökonomie verdrängt das Ethos der Heilkunst. Sie macht unsere Klinik kaputt und gefährdet Patienten. Ärzte wehren sich - und fordern eine Wende.

 

Niemand  entkommt dem Krankenhaus. Die meisten von uns verbringen ihre ersten Lebenstage dort, sehr viele ihre letzten Wochen und Monate. Dazwischen liegen Jahrzente, in denen wir immer wieder auf die Kliniken angewiesen sind - wegen Kreuzbandriss, Schlaganfall, Krebs. Oder zumindest darauf vertrauen müssen, dass sie im Notfall da sind, um zu helfen. Wir alle hoffen, im Krankenhaus Heilung und Linderung zu finden.

Diese Hoffnung wird zu oft enttäuscht. Patienten und Angehörige spüren, wenn sie Ärzte, Schwestern und Pfleger an sich vorbeihasten sehen, dass an diesem Ort der Einzelne mit seinen Beschwerden und Ängsten wenig zählt. Immer wieder erschüttern vermeidbare Skandale das Vertrauen: die Ausbrüche multiresistenter Keime, die Manipulation bei Wartelisten für Organspende-Empfänger. Oder die Berichte Angehöriger über die teils qualvolle lebensverlängernde Behandlung von Sterbenden, die eher dem Gewinn dient als dem Wohl des Todgeweihten.

Einzelfälle, hofft man. Dort, wo man selbst sich Ärzten anvertrauen muss, ist anders. Oder nicht?

Berhard Albrecht, Stern, 15. September 2019

 

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Liste der beteiligten Ärzte und Organisationen

Meinhard von Pfaundler Präventionspreis 2019

Salzkuss war gestern!

Ein Tropfen Blut hilft heute, die Erbkrankheit Mukoviszidose früh zu erkennen

 

München, 16. September 2019; Wenn früher ein Kuss auf die Stirn eines Säuglings salzig schmeckte, ahnten die Vorfahren, dass das Kind nicht mehr lange leben würde. Der salzige Schweiß des Babys zeigte die tödliche Krankheit Mukoviszidose an. Das ist lange her: Die Früherkennung läuft heute völlig anders. 

 

Weil Dr. Olaf Sommerburg mit wissenschaftlichen Studien über ein neues Testverfahren maßgeblich Anteil daran hat, die frühen Diagnose-Möglichkeiten für diese Krankheit in Deutschalnd verbessert zu haben, verleiht ihm die Stiftung Kindergesundheit den Meinhard von Pfaundler-Preis.

 

Die komplette Pressemitteilung:

Presseinformation: Meinhard von Pfaundler-Preis für Pädiatrische Prävention 2019
Pressemitteilung-MvPf_Preis 2019.pdf
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Interview mit dem Preisträger PD Dr. Olaf Sommerburg:

Interview
Fragen an den Preisträger.pdf
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John M. Kinney  Award for Pediatric Nutrition 2019

 

Prof. Dr. Berthold Koletzko, Kinder und Jugendarzt am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München und Vorsitzender der gemeinnützigen Stiftung Kindergesundheit, wurde gemeinsam mit einer Gruppe europäischer Koautoren mit dem internationalen "John M. Kinney Award for Pediatric Nutrition 2019" ausgezeichnet.

 

Zur kompletten Pressemitteilung:

John M. Kinney Award for Pediatric Nutrition 2019
John M. Kinney Award for Pediatric Nutri[...]
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Newsletter September 2019

Fahndung nach zwanzig verdächtigen Babys

Stiftung Kindergesundheit informiert über die neue Reihenuntersuchung auf die angeborenen Immunschwäche SCID

 

 

 

In den Geburtskliniken Deutschlands läuft jeden Tag über zweitausend Mal die gleiche Prozedur ab: Geburtshelfer, Kinderarzt, Hebamme oder eine Schwester pieken mit einer Lanzette sachte in die Ferse eines wenige Tage alten Babys und tränkem mit den heraustretenden Blutstropfen eine Filterpapierkarte. Das Testblatt mit dem eingetrockneten Blut wird umgehend zu einem geeigneten Untersuchungslabor geschickt und dort mit geradezu detektivischer Akribie auf bisher 15 angeborene Stoffwechsel- und Hormonmangelkrankheiten untersucht. Bei dieser, "Neugeborenen-Screening" genannten Reihenuntersuchung wird ab sofort nach einer weiteren Krankheit gesucht, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme: Seit August 2019 fahndet man auch nach dem seltenen Krankheitsbild eines "Schweren kombinierten Immundefekts", abgekürzt SCID, von dem jährlich etwa zwanzig Babys betroffen sind.

 

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Newsletter August 2019

 

Zu Fuß sicher zur Schule

Stiftung Kindergesundheit warnt: "Elterntaxi" ist oft gefährlicher als Laufen

 

 

 

 

Natürlich wollen alle Eltern ihr Kind vor Gefahren schützen. Fahren sie aber das Kind, bewirken sie möglicherweise das Gegenteil, warnt die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme: Auf dem Weg zur Schule verunglücken nämlich mehr Kinder im Auto der Eltern als Kinder, die zu Fuß dorthin unterwegs sind. Es gibt aber noch mehr Gründe, die Kinder - immer wenn es möglich ist - zu Fuß zur Schule zu schicken, betont die Stiftung Kindergesundheit. Sie hat zur Planung eines sicheren Schulweges wichtige Empfehlungen zusammengestellt.

 

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Newsletter Juli 2019

Babys und Kinder vor der Sommer-Sonne richtig schützen!

Wichtige Empfehlungen der Stiftung Kindergesundheit für Sandkasten, Strand und Berge

 

 

In den letzten 30 Jahren hat sich das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, verdreifacht. Als Hauptrisiko gelten die kurzwelligen, aggressiven UVB-Strahlen des Sonnenlichts. Kann denn etwas so angenehmes wie die strahlende Sommer-Sonne wirklich so gefährlich sein? Leider ja, und zwar besonders für die Kinder, sagt die Stiftung Kindergesundheit. Die Kinderhaut ist viel dünner, durchlässiger und empfindlicher als die von Erwachsenen. Ihre Eigenschutzzeit beträgt bei intensiver Sonnenstrahlung nicht mehr als bis zu zehn Minuten. Mag es auf den ersten Blick übertrieben erscheinen: Schon nach diesen zehn Minuten droht kleinen Kindern bereits ein Sonnenbrand. Wiederholte Sonnenbrände in der Kindheit steigern aber das Risiko, im späteren Alter an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb dürfen Babys und kleine Kinder die Sonne nur mit großer Vorsicht genießen, unterstreicht die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

 

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Newsletter Juni 2019

Stiftung Kindergesundheit: Kinderrechte gehören ins Grundgesetz!

30 Jahre UN-Charta für Kinderrechte auf Gesundheit und Bildung: Kinderärzte beklagen Mängel in der Umsetzung in Deutschland

 

„Unser Grundgesetz kennt keine Kinder. Es schützt zwar seit 2002 auch Tiere und Natur, Kindern bleibt aber dieser besondere Schutz verwehrt. Ihre Rechte sind im Grundgesetz nicht verankert und auch nicht einklagbar. Das muss anders werden!“ Klingt vertraut? Nicht ohne Grund: Mit dieser Forderung eröffnete Professor Dr. Berthold Koletzko vor fünf Jahren eine Tagung der Stiftung Kindergesundheit über die UN-Charta für Kinderrechte auf Gesundheit und Bildung. Was hat der Weckruf seither bewirkt? Die Antwort fällt enttäuschend aus, bedauert die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme: Die Interessen der Kinder und Jugendlichen spielen in Deutschland noch immer eine Nebenrolle. 

 

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Die Stiftung Kindergesundheit erhält Best Practice-Award 2019 GESUND BLEIBEN für das Programm „TigerKids- Kindergarten aktiv“

Am Donnerstag und Freitag, den 23./24. Mai 2019, fand im Bonner Telekom Dome der Präventionskongress 2019 der Gesellschaft für Prävention e.V. statt.

Im Zuge der Veranstaltung wurden Preise in den Kategorien Medien, Schule, Betrieb, Kommune und Wissenschaft an verschiedene Organisationen und Personen verliehen. Die Stiftung Kindergesundheit wurde mit ihrem Programm „Tigerkids- Kindergarten aktiv“ für den Bereich Lebenswelt Kita ausgezeichnet.

„TigerKids setzt frühzeitig mit einer ganzheitlichen Vermittlung eines aktiven Lebensstils an und integriert alle relevanten Themen. Darüber hinaus widmet sich dieses Projekt aber auch den verhältnispräventiven Gegebenheiten in der Lebenswelt Kita, unabhängig ihrer sozialen Lage, und bezieht auch Eltern und andere Multiplikatoren ein“, so das Urteil der Jury.

Mehr:

Pressemitteilung Best Practice-Award
Pressemitteilung Best Practice-Award.pdf
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Newsletter Mai 2019

Was Eltern über Masern wissen sollten

Stiftung Kindergesundheit informiert über die oft unterschätzten Risiken einer besonders ansteckenden Infektionskrankheit

 

 

Die Gefahr wächst, mit Masern angesteckt zu werden. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO liegt die Zahl der in den ersten drei Monaten dieses Jahres gemeldeten Fälle um 300 Prozent höher als im Vorjahr. Die Stiftung Kindergesundheit hat deshalb in einer aktuelen Stellungnahme die wichtigsten Fakten zusammengestellt, die alle Eltern über Masern kennen sollten.

 

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Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation zu Impfungen

#VACCINESWORK

 

Für Gesundheitspersonal ist der Tod eines Kindes immer schwer, aber diese Tragödie wirkt am tiefsten, wenn sie auf eine Krankheit zurückzuführen ist, die mit einem sicheren und wirksamen Impfstoff leicht zu verhindern ist.

 

Professor Berthold Koletzko, Kinderarzt aus einem der größten Münchner Kliniken, hat die alarmierenden Folgen von Kindern, die die Impfung verpasst haben, aus erster Hand erlebt. Dies hat dazu geführt, dass sie Krankheiten ausgesetzt waren, von denen er in Europa einst an eine ferne Vergangenheit gedacht hatte: Krankheiten wie Masern oder Tetanus - die er zuvor in seiner Jugend nur in Übersee gesehen hatte.

 

"Was wir sehen, ist, dass mehr Eltern sich der Gefahren dieser Krankheiten nicht mehr bewusst sind. Als ich aufwuchs, kannten viele von uns Kinder, die durch sie beschädigt wurden. Wir in den Krankenhäusern sehen ihre Auswirkungen immer noch, aber für neuere Generationen von Eltern kann es sich viel entfernter anfühlen."

 

LINK zur Mitteilung der WHO

Quantitative Empfehlung zur Zuckerzufuhr in Deutschland

 

 

 

 

Kurzfassung des Konsensuspapiers der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG), der Deutschen Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)

 

Kompletter Artikel:

Quantitative Empfehlung zur Zuckerzufuhr in Deutschland
Quantitative Empfehlung zur Zuckerzufuhr[...]
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Die Heldengeschichte von Maximilian

Die Kindermedizin ist bedroht, warnen Experten. Denn sie ist ein "Minusgeschäft" - hier wird kein Geld verdient, auch nicht in Zukunft. Doch was genau bedeutet das für den Alltag? Ein Besuch im Haunerschen Kinderspital, der vor allem eine Frage aufwirft: Was sind uns Kinder wirklich wert?

 

"Heute ist die Kindermedizin wieder bedroht"

Beim ersten Kindergesundheitsgipfel in Tutzing suchen Experten nach Strategien für eine bessere Versorgung

 

Kompletter Artikel:

Kindergesundheitsgipfel
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Newsletter April 2019

U1 bis J1: Vorsorge erspart große Sorgen

 

Stiftung Kindergesundheit informiert über die wichtigste Präventionsmaßnahme für alle Kinder

 

Das Kinderticket zur Gesundheit ist gelb: Nach der Geburt eines Kindes wird den Eltern von der Entbindungsstation oder der Hebamme eine gelbes Kinder-Untersuchungsheft ausgehändigt. Dieses "Gelbe Heft" begleitet heute über elf Millionen Kinder bis zum 15. Geburtstag zu allen wichtigen Vorsorgeterminen. Und es wird auch fleißig in Anspruch genommen, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme: Heute nehmen fast alle Kinder an den zehn Früherkennungs-Untersuchungen teil. All diese Untersuchungen sind Kassenleistungen und für die Eltern kostenlos.

 

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TigerKids - neuer Start mit SBK

 

Wir freuen uns über eine Kooperation mit der Siemens-Betriebskrankenkasse, mit der unser Programm neu startet!
Alle Tigerkids aufgepasst: ab dem neuen Kindergartenjahr kann das Programm "Tigerkids - Kindergarten aktiv" neu überarbeitet kostenfrei bestellt werden.

Newsletter März 2019

Kita & Co. - das zweite Zuhause für kleine Kinder

 

Stiftung Kindergesundheit informiert über

die gesundheitlichen Vor- und Nachteile

der außerfamiliären Betreuung

 

 

Die Kinderbetreuung in Deutschland macht gute Fortschritte, berichtet die

Stiftung Kindergesundheit. Am 1. März 2018, dem Stichtag der amtlichen

Statistik besuchten bundesweit 789 559 Kinder unter drei Jahren und 2 070 315 Kinder von 3 bis unter 6 Jahren Kindertageseinrichtungen oder wurden von

einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreut. Damit nahmen 33,6 Prozent

aller Kinder im Alter von unter drei Jahren und 93,0 Prozent aller Kinder im Kindergartenalter ein Betreuungsangebot in Anspruch.

 

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Die Comicfiguren des Präventionsprogramms „DIE RAKUNS – das gesunde Klassenzimmer“ lernen sprechen

Seit Anfang März 2019 können auch Leseanfänger noch einfacher von dem Angebot zur Gesundheitsförderung profitieren, das die IKK classic gemeinsam mit der Stiftung Kindergesundheit Grundschulen in ganz Deutschland kostenlos zur Verfügung stellt. Vier der lustigen und lehrreichen Geschichten von Lola und Tom Rakun wurden inzwischen vertont und können auf der Seite  www.rakuns.de angehört werden.

 

´Mehr:

Pressemitteilung Rakuns 2019 Vertonung
Pressemitteilung Rakuns 2019 Vertonung.p[...]
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Neues Update der beliebten App Baby & Essen

 

 

Seit fast 4 Jahren können junge Eltern die App Baby & Essen nutzen. Nun steht

ein weiteres Update des Elternratgebers zur Verfügung. Die App ist technisch und inhaltlich aktualisiert und bietet die neuesten Empfehlungen zur Ernährung des Säuglings und der stillenden Mutter. Eine Evaluation der App hat dazu

beigetragen, die Nutzung der App zu vereinfachen und Funktionen, wie Brei-

Kalkulator oder Papa-Modus zu optimieren. Zusätzlich bietet die App jetzt eine

Tagebuch-Funktion an.

 

Mehr finden Sie im nachfolgenden Dokument:

Neues Update der beliebten App Baby & Essen
Meldung_Netzwerk_Gesund_ins_Leben_-_App_[...]
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Stiftung Kindergesundheit ist Mitglied des Bildungssnetzwerkes München

 

In München gibt es eine Vielfalt an Bildungsprojekten und -initiativen. Wenn wir es schaffen, uns besser auszutauschen, voneinander zu lernen und uns zu ergänzen, dann nutzen wir die Ressourcen für gute Bildung deutlich besser. BiNet – Bildungsnetzwerk München ist eine integrierende Plattform für Stiftungen und gemeinnützige Organisationen. Gemeinsam mit weiteren Akteuren der Münchner Bildungslandschaft wollen die Mitglieder den Bildungsstandort München stärken.

 

Hier erfahren Sie mehr zum Bildungsnetzwerk München

Zöliakie verstehen – ab jetzt ganz einfach!

 

Ab dem 31. Oktober informiert ein neuer Online-Kurs Patienten und Interessierte ausführlich über die Autoimmunerkrankung. Dank eines EU-Projekts soll das Wissen über Zöliakie und die Versorgung von betroffenen Kindern und Erwachsenen verbessert werden.

 

München, 30. Oktober 2018. Diagnose Zöliakie – viele Betroffene hören diesen Begriff beim Arzt zum ersten Mal. Obwohl 1% der europäischen Bevölkerung von der Glutenunverträglichkeit betroffen ist, wissen nur wenige worum es sich dabei handelt. Um Patienten umfassende, verständliche und zuverlässige Informationen zu bieten, wurde im Rahmen des EU-Projekts „Focus IN CD“ ein spezieller Online-Kurse entwickelt, der ab dem 31. Oktober kostenlos auf der Website www.zöliakie-verstehen.de zur Verfügung steht.

 

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Klimaspürnasen

Das Projekt "Klimaspürnasen" wurde vom 25. bis zum 27.09.2018 erfolreich in drei Kindergärten in Marktoberdorf  umgesetzt. Hauptziel des Projektes ist es,  den Vorschulkindern einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt auf spielerische und experimeltelle  Art näherzubringen.

 

Hier erfahren Sie mehr zur Projekt-Umsetzung in Marktoberdorf:

Klimaspürnasen_Marktoberdorf
2018_10_04_AZ_Wohin mit dem Müll - und w[...]
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Das glutenfreie Oktoberfest!

Bereits zum 9. Mal hat die Zöliakie-Selbsthilfegruppe München und Südbayern zusammen mit der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. das glutenfreie Oktoberfest gefeiert.  Mit dabei waren diesmal auch die Stiftung Kindergesundheit und das Dr. von Haunersche Kinderspital, die das Projekt „Focus in Celiac Disease“ präsentierten.

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