Stiftung Kindergesundheit
Stiftung Kindergesundheit

Aktuelles

Arachidonsäure in Säuglings- und Folgenahrung

Europäische Akademie für Pädiatrie und Stiftung Kindergesundheit

 

Ab Februar 2020 gelten in der EU neue Standards für Säuglings- und Folgenahrungen. Der Zusatz der n-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) ist dann in 2- bis 3-fach höherer Konzentration als bisher üblich obligatorisch. Hingegen besteht keine Verpflichtung, die Fettsäure Arachidonsäure zuzusetzen. Hierzu beziehen die Europäische Akademie für Pädiatrie und die gemeinnützige Stiftung Kindergesundheit in einem Positionspapier Stellung.

Den vollständigen Artikel der Ernährungsumschau finden Sie als PDF hier:

Arachidonsäure in Säuglings- und Folgenahrung
Ernährungsumschau. Dezember 2019.pdf
PDF-Dokument [6.4 MB]

Newsletter Januar 2020

Untergewicht bei Kindern - ein unterschätztes Risiko

Stiftung Kindergesundheit informiert über ein vernachlässigtes Problem mit manchmal schweren Folgen

 

Die "Generation Pommes" beschäftigt seit Jahren Ärzte und Öffentlichkeit. Aus gutem Grund: Die alarmierende Zunahme von Übergewicht durch Fastfood und Süßgetränke bedroht die Gesundheit von immer mehr Kindern und Jugendlichen. Viel weniger Aufmerksamkeit erfahren dagegen Kinder, die für ihr Alter zu dünn oder zu klein sind. Dabei bestehen auch bei der Betreuung dieser Kinder in Deutschland noch große Defizite: Ihre Probleme werden häufig nicht erkannt und nicht konsequent behandelt, beklagt die Stiftung Kindergesundheit in ihrer aktuellen Stellungnahme.

 

"Beim Stichwort Untergewicht denkt man unwillkürlich zuerst an die vielen Kinder in Entwicklungsländern, die unter Hunger und schlechten Lebensbedingungen leiden", sagt Prof. Dr. Berthold Koletzko, Leiter der Abteilung Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin der Universitäts-Kinderklinik München und Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. "Dabei kommt Untergewicht bei Kindern und Jugendlichen auch in Deutschland häufiger vor als meist angenommen. Mit einem großen Unterschied: Das Untergewicht der Kinder in der Dritten Welt ist in aller Regel eine Folge von Armut und Unterernährung. Bei den Kindern hierzulande hat sie dagegen oft nichts mit einem Mangel an Nahrung zu tun: Sie ist häufig ein Begleitsymptom von länger dauernden oder chronischen Erkrankungen".

Mehr

Essen für Anfänger

Die ersten tausend Tage im Leben eines Kindes sollen über das spätere Gewicht und seine Gesundheit entscheiden. Kann das sein?

 

Der Mensch wäre ja oft gern weniger Tier. Trotzdem beginnt dieser Text mit einem Affen. Einem jungen Orang-Utan "Der lernt von seiner Mutter, welche Pflanzen sich im Urwald als Nahrung eignen", sagt der Hamburger Internist und Ernährungsmediziner Matthias Riedl. Was ist bekömmlich? Was schädlich? Oder gar giftig? In den ersten beiden Jahren ihres Lebens entwickeln sich auf diese Art die Ernährungsgewohnheiten der Affen. Was sie in dieser Zeit nicht kennenlernen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch später nicht auf ihrem Speiseplan landen. "Diese Prägung läuft bei allen Primaten ähnlich ab", erklärt Riedl, "also auch beim Menschen".

von Nina Himmer

 

Den vollständigen Artikel aus der SZ finden Sie als PDF hier:

Essen für Anfänger
Essen für Anfänger.pdf
PDF-Dokument [8.9 MB]

Tätigkeitsbericht 2019

 

Das haben wir geschafft! Die Stiftung Kindergesundheit blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück und bedankt sich für jede Unterstützung.

 

 

 

Hier finden Sie den vollständigen Tätigkeitsbericht als PDF:

Tätigkeitsbericht 2019
SKG_Tätigkeitsbericht.pdf
PDF-Dokument [10.1 MB]

Kleine mit großen Nöten: Kinder in der Gesundheitsversorgung

v.l.n.r.: Birte Struntz, Pressesprecherin  Kindernetwerk e.V., Martina Stamm-Fiebich, MdB, Mitglied des Gesundheitsauschusses des Deutschen Bundestags, Prof Berthold Koletzko, Stiftung Kindergesundheit, Susan Knoll, Verlagsleiterin, Der Tagesspiegel

Am 18. Dezember 2019 lud der Tagesspiegel Vertreter*innen aus Gesundheitspolitik, Gesundheitswissenschaft und Betroffene zu einem Round Table Gespräch ein.

 

Dabei wurde vor dem Hintergrund des aktuellen Koalitionsvertrages die Fragen aufgeworfen, welche Rolle hier die Gesundheitsversorgung von Kindern spielt und woran es liegt, dass in der Arzneimittelversorung in der Pädiatrie dennoch vieles in den Kinderschuhen steckt.

 

Prof. Dr. Koletzko hielt hierzu einen Impulsvortrag und stellte sich anschließend den Fragen der Teilnehmerrunde.

 

Dannach hielten  Martina Stamm-Finich, MdB SPD und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit sowie Margit Golfels, Geschäftsführein des Kindernetzwerk e.V. Expertenvorträge zum Thema.

 

Eröffnet wurde der Abend von Susanne Knoll, Verlagsleiterin des Tagesspiegel, moderiert von Ruth Ciesinger, verantwortliche Redakteurin des Hauses.

Newsletter Dezember 2019

Gefahren unterm Christbaum

Stiftung Kindergesundheit warnt: Festliches Grün, Batterien und Kerzen können für kleine Kinder gefährlich werden.

Die "stille Zeit" von Advent und Weihnachten kann mancherorts recht laut werden: In den neun Giftinformationszentren Deutschlands muss erfahrungsgemäß mit dem gehäuften Schrillen der Alarmtelefone gerechnet werden, berichtet die Stiftung Kindergesundheit. Es steigt die Zahl der besorgten Anfragen, weil Kinder an den Pflanzen und Beeren der dekorativen Kerzenbestecke und Adventskränze geknabbert oder andere weihnachtstypische Dinge in den Mund gesteckt haben. Zum Glück kommt es nur selten zu einer ernsthaften Schädigung, dennoch sollten Eltern und Großeltern die Neugier und den Unternehmungsgeist kleiner Kinder nicht unterschätzen und auch ihre Fähigkeiten berücksichtigen, durch Klettern an scheinbar Unerreichbares zu gelangen.

 

Am stärksten gefährdet sind Babys und Kleinkinder unter sechs Jahren, sagt die Stiftung Kindergesundheit. Nach Haushaltsprodukten und Medikamenten stehen Pflanzen und Pflanzenteile auf Platz 3 der Substanzen, die zu den meisten Anfragen von Eltern dieser Altersgruppe in den Giftinformationszentren führen. In den meisten Fällen werden die bunten Früchte, seltener die Blätter und andere Pflanzenteile angebissen oder verschluckt.

Mehr

 

Hier finden Sie die Daten der wichtigsten Giftinformationszentren als PDF:

Giftnotrufzentren
Giftnotrufzentren.pdf
PDF-Dokument [380.9 KB]

Frühe Diagnose erspart Eltern eine lange Odyssee

phytokompass - Aktuelles aus Forschung und Praxis - Erkrankungen der Atemwege

Ausgabe 5/ 2019

Der Heidelberger Biomediziner und Pädiater PD Dr. Olaf Sommerburg wurde für die maßgebliche Entwicklung des aktuellen Screeningverfahrens auf Mukoviszidose von der Stiftung Kindergesundheit mit dem Meinhard von Pfaundler Präventionspreis ausgezeichnet. Die Preisübergabe erfolgte im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin DGKJ im September in München. Frau Dr. Karin Bergmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der DGKJ, fragte bei diesem Anlass den Preisträger nach der Bedeutung der frühzeitigen Diagnose.

Das vollständige Interview finden Sie als PDF hier:

Frühe Diagnose erspart Eltern eine lange Odyssee
Phytokompass- Erkrankungen der Atemwege.[...]
PDF-Dokument [1.7 MB]

 

Festival der Kinderrechte in Berlin

 

Am 30. November 2019 wird im Rahmen des Festivals der Kinderrechte in Berlin zum zweiten Mal der "SOS-Kinderrechtepreis" verliehen. Unter dem Motto "Ich kann was! Mein Recht auf Bildung und Entfaltung meiner Talente!" können Kinder und Jugendliche, die vom SOS- Kinderdorfverein betreut werden, ihre Rechte kennenlernen, erleben und in diesen bestärkt werden.

Mit spielerischen Mit-Mach-Aktionen thematisiert die Stiftung Kindergesundheit an ihrem Stand das Recht auf Gesundheit.

 

Die Broschüre zur Veranstaltung finden Sie als PDF hier:

SOS Festival Kinderrechte Broschüre
SOS FestivalKinderrechte Broschüre.pdf
PDF-Dokument [5.1 MB]

Globale Allianz von Kinderkliniken fordert nachhaltige Investitionen in die Gesundheit von Kindern

 

München, November 2019.  Anlässlich des Weltkindertages am 20.11.2019 und des 30 - jährigen Jubiläums der UN - Kinderrechtskonvention haben sich Kinderkliniken weltweit zusammengeschlossen, um die gesundheitlichen Bedürfnisse von Kindern ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Sie haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie zu frühzeitigen und nachhaltigen Investitionen in die Gesundheit von Kindern aufrufen und Regierungen sowie politische Entscheidungsträger auffordern, mit Kinderkliniken zusammenzuarbeiten, um Kindern jetzt und in Zukunft ein gesundes Leben zu ermöglichen.

 

Als Mitglied der European Children´s Hospitals Organisation unterstützt das Dr. von Haunersche Kinderspital der LMU München diesen Appel.

 

Den kompletten Beitrag als PDF:

Globale Allianz der Kinderkliniken ruft zum Handeln auf
Globale Allianz der Kinderkliniken ruft [...]
PDF-Dokument [220.9 KB]

Notizbuch - Gesundheitsgespräch Gesund leben - wie lernt man das?

 

Es ist ein trauriger Fakt: Menschen mit geringer Bildung sind oft kränker und sterben früher als Gutausgebildete. Aber wie und wo "erlernt" man Gesundheit? Dr. Marianne Koch und die Geschäftsführerin der Stiftung Kindergesundheit, Giulia Roggenkamp, über ein gesundheitsbewusstes Bildungssystem.

 

Der Beitrag vom 13.11.2019 ist für Sie sowohl als Podcast als auch in der Bayern 2 App verfügbar. Außerdem können Sie auch hier das Gesundheitsgespräch anhören.

Warum Kinder an deutschen Kliniken in Lebensgefahr geraten

 

Kinder sind die schwächsten aller Patienten. Die Versorgungsengpässe in deutschen Kliniken sind mittlerweile so massiv, dass Kinder in Lebensgefahr geraten oder sogar sterben. Das erklären Ärzte gegenüber Kontraste. Eine aktuelle Studie der Universität Köln bestätigt die Missstände. Hintergrund ist die Kommerzialisierung des Krankenhauswesens, unter der Kinderkliniken besonders leiden. Mit der Einführung der Fallpauschalen werden nicht mehr die tatsächlich anfallenden Kosten erstattet. Die Zahl der behandelten Kinder ist in 16 Jahren um 25 Prozent gestiegen, im gleichen Zeitraum wurden unter dem Spardruck 33 Prozent der Betten in der Kindermedizin abgebaut. Hinzu kommt: Intensivbetten müssen teilweise wegen Personalmangel gesperrt werden. Kontraste schildert das Schicksal hilfloser Eltern schwer erkrankter Kinder und konfrontiert die Gesundheitspolitiker der Großen Koalition.

Zum vollständigen Videobeitrag kommen Sie hier.

 

14.11.2019 Kontraste - Das Erste

Europäische Akademie für Pädiatrie und Stiftung Kindergesundheit: Arachidonsäure in Säuglings- und Folgenahrung

 

Für nicht oder nicht vollgestillte Säuglinge sollten nur solche Säuglingsnahrungen verwendet werden, die neben DHA auch mindestens die gleiche Menge Arachidonsäure enthalten, raten Stiftung Kindergesundheit und Europäische Akademie für Pädiatrie.

Ernährungsumschau, 5.11.2019

 

Den kompletten Beitrag als PDF:

Ernährungsumschau 11/2019: Arachidonsäure in Säuglings- und Folgenahrung
ARA ernährungsumschau 2019 11.pdf
PDF-Dokument [872.5 KB]

Child nutrition experts make case for fatty acid rethink in infant formula

 

Nutrition experts are recommending that infant and follow-on formula contain the same amount of omega 3 and omega 6 fatty acids as they say new regulatory standards do not go far enough.

 

In a position paper, the European Academy of Paediatrics and the Child Health Foundation argue for the addition of the omega-6 fatty acid arachidonic acid (AA) of which there is currently no obligation.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

 

by Will Chu auf nutraingredients.com

 

Trotz weltweiter Anstrengungen: Masern kommen zurück - Experten besorgt

 

Ginge es nach der Weltgesundheitsorganisation WHO, dann stünden die Masern kurz vor der Ausrottung. Bis 2020 sollte die gefährliche Infektionskrankheit nach Plänen der UN- Behörde eigentlich eliminiert sein. Deutschland und 52 weitere Mitgliedstaaten der WHO - Region Europa unterstützen dieses Ziel zum Teil seit Jahren mit verschiedenen Maßnahmen wie Aufklärungskampagnen und Präventionsgesetzen. Trotzdem ist die Krankheit seit einigen Jahren wieder auf dem Vormarsch und das Ziel einer Ausrottung rückt erneut in weite Ferne.

 

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

von jub, 2.10.2019

Verleihung der Ehrendoktorwürde

Prof. Dr. Berthold Koletzko, Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Klinikum der Universität München, wurde am 17.09.2019 die Ehrendoktorwürde der Medizinischen Universität Posen "Karol Marcinkowski", Poznan, Polen verliehen. In der Begründung der Auszeichnung wurde unter anderem auch seine über 30jährige enge Zusammenarbeit mit vielen polnischen Wissenschaftlern und ihren Instituten gewürdigt.

Newsletter November 2019

Was gehört in Babys Fläschchen?

Stiftung Kindergesundheit und internationale Experten beanstanden die geplante Vorgabe der EU für die Zusammensetzung von Säuglingsnahrung

 

Frisch soll die Nahrung sein, vollwertig und gesund, möglichst naturbelassen und ohne Chemie - wer wollte da widersprechen? Babys haben kein Problem damit: Ihre Nahrung, die Muttermilch, entspricht diesen Forderungen optimal, betont die Stiftung Kindergesundheit. Die Muttermilch hat immer die richtige Temperatur und Konsistenz, enthält alles, was das Baby braucht, schmeckt gut und fließt aus einer Quelle, die kein Hersteller jemals nachahmen kann - aus der Mutterbrust.

 

Auf dem Weg von der Brust zum Brei und Familientisch machen allerdings viele Babys eine Zwischenstation bei der Flasche. Manchmal klappt es mit dem Stillen nicht oder nicht mehr. Manchmal möchte die Mutter nicht länger stillen, z.B. weil sie wieder arbeiten möchte. Zum Glück ist das heute nicht weiter problematisch: Die fertigen Säuglings-Milchnahrungen haben mittlerweile eine sehr hohe Qualität und ermöglichen bei richtiger Zusammensetzung eine ungestörte Entwicklung des Babys.

 

Mehr

Should formula for infants provide arachidonic acid along with DHA? A position paper of the European Academy of Paediatrics and the Child Health Foundation

 

Sollen Säuglings- und Folgenahrung künftig weiterhin auch Arachidonsäure enthalten? Ein Positionspaper der Europäischen Akademie für Kinderheilkunde und der Stiftung Kindergesundheit

 

Ab Februar 2020 gelten für alle in der Europäischen Union neue Standards für Säuglings- und Folgenahrung (VO2016/127). Der Zusatz der omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) ist dann in 2-3fach höherer Konzentration als bisher üblich obligatorisch. Hingegen besteht keine Verpflichtung, die Fettsäure Arachidonsäure zuzusetzen.

 

Das komplette Positionspapier als PDF:

Should formula for infants provide arachidonic acid along with DHA?
Should formula provide ARA with DHA_AJCN[...]
PDF-Dokument [191.4 KB]

Caroline Link, Anni Friesinger-Postma, Willi Weitzel

Interviews mit den Promis aus "Gesundheit! Die Show"

 

Wie wichtig ist Bewegung für ihre Kinder, wie schaut es aus mit deren Mediennutzung und wie schafft man es eigentlich, als Promi Kinder und Karriere zu vereinbaren? Oscar-Preisträgerin Caroline Link, Olympiasiegerin Anni Friesinger-Postma und Moderator Willi Weitzel im Interview - backstage bei "Gesundheit! Die Show".

 

BR: Kinder und Karriere,  geht das in der Filmbranche?

Caroline Link: Am Anfang ist das nicht ganz einfach. Die Filmbranche ist sicherlich keine besonders familienfreundliche Branche...

 

BR, Monika Hippold/Bernd Thomas, 14.10.2019

Zum Interview mit Caroline Link

 

 

Kirschen und Äpfel statt rote und goldene Kugeln am Weihnachtsbaum?

 

 

So interpretieren Grundschulkinder das Thema „Gesundes Weihnachten für alle“. Unter diesem Motto stand ein bundesweiter Malwettbewerb der Stiftung Kindergesundheit, bei dem die schönsten Motive für einen Weihnachtskartendruck 2019 gesucht wurden.

 

Im November 2018 rief die Stiftung Kindergesundheit im Rahmen des Gesundheitsprogramms „DIE RAKUNS – Das gesunde Klassenzimmer“ bundesweit alle Grundschulen zur Teilnahme an einem Malwettbewerb auf. Die 4 schönsten Motive wurden vom RSP-Verlag als Weihnachtskarten gedruckt und stehen aktuell öffentlich zum Verkauf (https://www.weihnachtskarten-druckerei.net/kategorie.jsp?2019-spendenkarten&ug=47&ag=10).

 

Rund 200 Grundschüler*innen reichten ihre Kunstwerke ein. Die Interpretationen des freien Mottos waren so vielfältig wie die Motive selbst: So hängen statt Süßigkeiten Äpfel und Gemüse am Weihnachtsbaum, es wird in Winterlandschaften gerodelt und Ski gefahren und sogar die Pinguine und der Osterhase dürfen sich über einen Besuch des Weihnachtsmannes freuen.

Trotz der großen Auswahl stehen 5 Gewinner fest:

  1. Klasse: Laura Reithmaier, Grundschule Gernlinden
  2. Klasse: Lea Dahms, Wilbergschule
  3. Klasse: Hanna Nikolaus, Hölderlin Grundschule Lauffen
  4. Klasse: Anna Brüheim, Grundschule Straußfurt

RAKUNS-Gewinnerbild: Paola Rotolo, Georg-Ledebour-Schule

 

Die komplette Mitteilung mit allen Bildern:

Pressemitteilung Weihnachtskarten RAKUNS
Pressemitteilung Rakuns Weihnachtskarten[...]
PDF-Dokument [539.8 KB]

Sondernewsletter Kinderrechte

 

Stiftung Kindergesundheit: Aktiv für das Recht der Kinder auf Gesundheit

Intensive Öffentlichkeitsarbeit zum 30. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention

 

Vor 30 Jahren, am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen das "Übereinkommen über die Rechte des Kindes".  Danach haben alle Kinder das Recht auf Gleichheit, Persönlichkeit, Freizeit, Spielen, Privatheit, Meinungsäußerung, Information, Gesundheit, Bildung und Schutz. Inzwischen sind mit Ausnahme der USA alle Mitgliedsstaaten der UN dieser Kinderrechtskonvention beigetreten: Sie gilt somit für etwa zwei Milliarden Mädchen und Jungen. Als besonders wichtig bezeichnet die in München beheimatete Stiftung Kindergesundheit den Artikel 24 der Konvention: In diesem Artikel wird das Recht der Kinder "auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit" festgeschrieben. Die Stiftung hat sich von Anfang an der Verwirklichung dieser Aufgabe verschrieben und präsentiert die praktische Umsetzung  des vorhandenen Wissens bei einer Reihe von Veranstaltung anlässlich des Jubiläums.

 

Die komplette Mitteilung zum Herunterladen:

Sondernewsletter Kinderrechte
Sondernewsletter Kinderrechte.pdf
PDF-Dokument [384.9 KB]

Newsletter Oktober 2019

 

Zähnekriegen macht nicht krank!

Stiftung Kindergesundeit informiert über weit verbreitete Irrtümer über das Zahnen

 

 

Diese Erfahrung machen alle jungen Eltern: Wenn Kinder ihre ersten Zähne bekommen, leiden sie auch häufig unter Fieber, Durchfall, Ohrenschmerzen oder Erkältungen. Da liegt die Vermutung nahe, dass sie durch das Zahnen krank geworden sind. Doch wie stark ein zahnendes Kind auch quengelt: Der Durchbruch der Zähne ist keine Krankheit, sondern ein normaler, natürlicher Vorgang, der zur Kindheit gehört wie Wachsen und Laufenlernen, betont die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

 

"Dass das Zahnen die Kinder krank macht, ist ein Aberglaube, der sich allerdings seit Jahrhunderten hartnäckig hält. Früher wurden fast alle Krankheiten bei Babys entweder auf das Zahnen oder auf Würmer zurückgeführt", erläutert Kinder- und Jugendarzt Prof. Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. "Auch heute wird das Zahnen oft noch für eine Krankheit gehalten, vor allem von Eltern, die diese kritische Zeit zum ersten Mal beobachten. Tatsache ist aber: Die `Zahnkrämpfe`, die früher häufig als Todesursache bei Säuglingen angesehen wurden, waren meist auf Infektionskrankheiten zurückzuführen. Zwischen dem sechsten und achten Monat, genau dann, wenn das Baby zu Zahnen beginnt, lassen die von der Mutter mitgegebenen Abwerkräfte - der so genannte Nestschutz - nach. Das Kind wird anfälliger für Infektionen. Auch die Umstellung von Muttermilch auf Flaschenmilch oder festere Nahrung, die meistens in diese Zeit fällt, kann den Organismus des Babys belasten. Das kann auch schon mal die Körpertemperatur ansteigen lassen."

 

Mehr

 

Die Stiftung Kindergesundheit unterstützt den STERN Ärzte-Appell

 

 

Medizin für Menschen - Ärzte fordern Rückbesinnung auf Heilkunst statt Profit

Die Logik der Ökonomie verdrängt das Ethos der Heilkunst. Sie macht unsere Klinik kaputt und gefährdet Patienten. Ärzte wehren sich - und fordern eine Wende.

 

Niemand  entkommt dem Krankenhaus. Die meisten von uns verbringen ihre ersten Lebenstage dort, sehr viele ihre letzten Wochen und Monate. Dazwischen liegen Jahrzente, in denen wir immer wieder auf die Kliniken angewiesen sind - wegen Kreuzbandriss, Schlaganfall, Krebs. Oder zumindest darauf vertrauen müssen, dass sie im Notfall da sind, um zu helfen. Wir alle hoffen, im Krankenhaus Heilung und Linderung zu finden.

Diese Hoffnung wird zu oft enttäuscht. Patienten und Angehörige spüren, wenn sie Ärzte, Schwestern und Pfleger an sich vorbeihasten sehen, dass an diesem Ort der Einzelne mit seinen Beschwerden und Ängsten wenig zählt. Immer wieder erschüttern vermeidbare Skandale das Vertrauen: die Ausbrüche multiresistenter Keime, die Manipulation bei Wartelisten für Organspende-Empfänger. Oder die Berichte Angehöriger über die teils qualvolle lebensverlängernde Behandlung von Sterbenden, die eher dem Gewinn dient als dem Wohl des Todgeweihten.

Einzelfälle, hofft man. Dort, wo man selbst sich Ärzten anvertrauen muss, ist anders. Oder nicht?

Berhard Albrecht, Stern, 15. September 2019

 

Zum kompletten Artikel

 

Liste der beteiligten Ärzte und Organisationen

Meinhard von Pfaundler Präventionspreis 2019

Salzkuss war gestern!

Ein Tropfen Blut hilft heute, die Erbkrankheit Mukoviszidose früh zu erkennen

 

München, 16. September 2019; Wenn früher ein Kuss auf die Stirn eines Säuglings salzig schmeckte, ahnten die Vorfahren, dass das Kind nicht mehr lange leben würde. Der salzige Schweiß des Babys zeigte die tödliche Krankheit Mukoviszidose an. Das ist lange her: Die Früherkennung läuft heute völlig anders. 

 

Weil Dr. Olaf Sommerburg mit wissenschaftlichen Studien über ein neues Testverfahren maßgeblich Anteil daran hat, die frühen Diagnose-Möglichkeiten für diese Krankheit in Deutschalnd verbessert zu haben, verleiht ihm die Stiftung Kindergesundheit den Meinhard von Pfaundler-Preis.

 

Die komplette Pressemitteilung:

Presseinformation: Meinhard von Pfaundler-Preis für Pädiatrische Prävention 2019
Pressemitteilung-MvPf_Preis 2019.pdf
PDF-Dokument [272.4 KB]

Interview mit dem Preisträger PD Dr. Olaf Sommerburg:

Interview
Fragen an den Preisträger.pdf
PDF-Dokument [286.0 KB]

John M. Kinney  Award for Pediatric Nutrition 2019

 

Prof. Dr. Berthold Koletzko, Kinder und Jugendarzt am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München und Vorsitzender der gemeinnützigen Stiftung Kindergesundheit, wurde gemeinsam mit einer Gruppe europäischer Koautoren mit dem internationalen "John M. Kinney Award for Pediatric Nutrition 2019" ausgezeichnet.

 

Zur kompletten Pressemitteilung:

John M. Kinney Award for Pediatric Nutrition 2019
John M. Kinney Award for Pediatric Nutri[...]
PDF-Dokument [274.0 KB]

Die Stiftung Kindergesundheit erhält Best Practice-Award 2019 GESUND BLEIBEN für das Programm „TigerKids- Kindergarten aktiv“

Am Donnerstag und Freitag, den 23./24. Mai 2019, fand im Bonner Telekom Dome der Präventionskongress 2019 der Gesellschaft für Prävention e.V. statt.

Im Zuge der Veranstaltung wurden Preise in den Kategorien Medien, Schule, Betrieb, Kommune und Wissenschaft an verschiedene Organisationen und Personen verliehen. Die Stiftung Kindergesundheit wurde mit ihrem Programm „Tigerkids- Kindergarten aktiv“ für den Bereich Lebenswelt Kita ausgezeichnet.

„TigerKids setzt frühzeitig mit einer ganzheitlichen Vermittlung eines aktiven Lebensstils an und integriert alle relevanten Themen. Darüber hinaus widmet sich dieses Projekt aber auch den verhältnispräventiven Gegebenheiten in der Lebenswelt Kita, unabhängig ihrer sozialen Lage, und bezieht auch Eltern und andere Multiplikatoren ein“, so das Urteil der Jury.

Zur vollständigen Pressemitteilung:

Pressemitteilung Best Practice-Award
Pressemitteilung Best Practice-Award.pdf
PDF-Dokument [302.8 KB]

Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation zu Impfungen

#VACCINESWORK

 

Für Gesundheitspersonal ist der Tod eines Kindes immer schwer, aber diese Tragödie wirkt am tiefsten, wenn sie auf eine Krankheit zurückzuführen ist, die mit einem sicheren und wirksamen Impfstoff leicht zu verhindern ist.

 

Professor Berthold Koletzko, Kinderarzt aus einem der größten Münchner Kliniken, hat die alarmierenden Folgen von Kindern, die die Impfung verpasst haben, aus erster Hand erlebt. Dies hat dazu geführt, dass sie Krankheiten ausgesetzt waren, von denen er in Europa einst an eine ferne Vergangenheit gedacht hatte: Krankheiten wie Masern oder Tetanus - die er zuvor in seiner Jugend nur in Übersee gesehen hatte.

 

"Was wir sehen, ist, dass mehr Eltern sich der Gefahren dieser Krankheiten nicht mehr bewusst sind. Als ich aufwuchs, kannten viele von uns Kinder, die durch sie beschädigt wurden. Wir in den Krankenhäusern sehen ihre Auswirkungen immer noch, aber für neuere Generationen von Eltern kann es sich viel entfernter anfühlen."

 

LINK zur Mitteilung der WHO

 

Quantitative Empfehlung zur Zuckerzufuhr in Deutschland

 

 

 

Kurzfassung des Konsensuspapiers der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG), der Deutschen Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)

 

Kompletter Artikel:

Quantitative Empfehlung zur Zuckerzufuhr in Deutschland
Quantitative Empfehlung zur Zuckerzufuhr[...]
PDF-Dokument [300.1 KB]

Die Heldengeschichte von Maximilian

Die Kindermedizin ist bedroht, warnen Experten. Denn sie ist ein "Minusgeschäft" - hier wird kein Geld verdient, auch nicht in Zukunft. Doch was genau bedeutet das für den Alltag? Ein Besuch im Haunerschen Kinderspital, der vor allem eine Frage aufwirft: Was sind uns Kinder wirklich wert?

 

"Heute ist die Kindermedizin wieder bedroht"

Beim ersten Kindergesundheitsgipfel in Tutzing suchen Experten nach Strategien für eine bessere Versorgung

 

Kompletter Artikel:

Kindergesundheitsgipfel
Kindergesundheitsgipfel.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

TigerKids - neuer Start mit SBK

 

Wir freuen uns über eine Kooperation mit der Siemens-Betriebskrankenkasse, mit der unser Programm neu startet!
Alle Tigerkids aufgepasst: ab dem neuen Kindergartenjahr kann das Programm "Tigerkids - Kindergarten aktiv" neu überarbeitet kostenfrei bestellt werden.

Die Comicfiguren des Präventionsprogramms „DIE RAKUNS – das gesunde Klassenzimmer“ lernen sprechen

Seit Anfang März 2019 können auch Leseanfänger noch einfacher von dem Angebot zur Gesundheitsförderung profitieren, das die IKK classic gemeinsam mit der Stiftung Kindergesundheit Grundschulen in ganz Deutschland kostenlos zur Verfügung stellt. Vier der lustigen und lehrreichen Geschichten von Lola und Tom Rakun wurden inzwischen vertont und können auf der Seite  www.rakuns.de angehört werden.

 

´Mehr:

Pressemitteilung Rakuns 2019 Vertonung
Pressemitteilung Rakuns 2019 Vertonung.p[...]
PDF-Dokument [490.8 KB]

Neues Update der beliebten App Baby & Essen

 

 

Seit fast 4 Jahren können junge Eltern die App Baby & Essen nutzen. Nun steht

ein weiteres Update des Elternratgebers zur Verfügung. Die App ist technisch und inhaltlich aktualisiert und bietet die neuesten Empfehlungen zur Ernährung des Säuglings und der stillenden Mutter. Eine Evaluation der App hat dazu

beigetragen, die Nutzung der App zu vereinfachen und Funktionen, wie Brei-

Kalkulator oder Papa-Modus zu optimieren. Zusätzlich bietet die App jetzt eine

Tagebuch-Funktion an.

 

Mehr finden Sie im nachfolgenden Dokument:

Neues Update der beliebten App Baby & Essen
Meldung_Netzwerk_Gesund_ins_Leben_-_App_[...]
PDF-Dokument [207.2 KB]

 

 

 

 

 

 

 

 

Stiftung Kindergesundheit ist Mitglied des Bildungssnetzwerkes München

 

In München gibt es eine Vielfalt an Bildungsprojekten und -initiativen. Wenn wir es schaffen, uns besser auszutauschen, voneinander zu lernen und uns zu ergänzen, dann nutzen wir die Ressourcen für gute Bildung deutlich besser. BiNet – Bildungsnetzwerk München ist eine integrierende Plattform für Stiftungen und gemeinnützige Organisationen. Gemeinsam mit weiteren Akteuren der Münchner Bildungslandschaft wollen die Mitglieder den Bildungsstandort München stärken.

 

Hier erfahren Sie mehr zum Bildungsnetzwerk München

Zöliakie verstehen – ab jetzt ganz einfach!

 

Ab dem 31. Oktober informiert ein neuer Online-Kurs Patienten und Interessierte ausführlich über die Autoimmunerkrankung. Dank eines EU-Projekts soll das Wissen über Zöliakie und die Versorgung von betroffenen Kindern und Erwachsenen verbessert werden.

 

München, 30. Oktober 2018. Diagnose Zöliakie – viele Betroffene hören diesen Begriff beim Arzt zum ersten Mal. Obwohl 1% der europäischen Bevölkerung von der Glutenunverträglichkeit betroffen ist, wissen nur wenige worum es sich dabei handelt. Um Patienten umfassende, verständliche und zuverlässige Informationen zu bieten, wurde im Rahmen des EU-Projekts „Focus IN CD“ ein spezieller Online-Kurse entwickelt, der ab dem 31. Oktober kostenlos auf der Website www.zöliakie-verstehen.de zur Verfügung steht.

 

Mehr

Klimaspürnasen

Das Projekt "Klimaspürnasen" wurde vom 25. bis zum 27.09.2018 erfolreich in drei Kindergärten in Marktoberdorf  umgesetzt. Hauptziel des Projektes ist es,  den Vorschulkindern einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt auf spielerische und experimeltelle  Art näherzubringen.

 

Hier erfahren Sie mehr zur Projekt-Umsetzung in Marktoberdorf:

Klimaspürnasen_Marktoberdorf
2018_10_04_AZ_Wohin mit dem Müll - und w[...]
PDF-Dokument [219.7 KB]

Das glutenfreie Oktoberfest!

Bereits zum 9. Mal hat die Zöliakie-Selbsthilfegruppe München und Südbayern zusammen mit der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. das glutenfreie Oktoberfest gefeiert.  Mit dabei waren diesmal auch die Stiftung Kindergesundheit und das Dr. von Haunersche Kinderspital, die das Projekt „Focus in Celiac Disease“ präsentierten.

Online- SPENDEN

Abonnieren Sie hier unseren kostenlosen Newsletter!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Stiftung Kindergesundheit